Rektusdiastase & Bauchwandhernien
Hernien der vorderen Bauchwand treten häufig im Zusammenhang mit einer sogenannten Rektusdiastase auf. Darunter versteht man das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskulatur. Schwangerschaften oder starkes Übergewicht können die Entstehung einer Rektusdiastase begünstigen. Neben den Beschwerden, die durch die Bauchwandhernie verursacht werden, kann auch die Rektusdiastase zu Problemen führen. Dazu gehören unter anderem Rückenschmerzen, eine verminderte Stabilität der Bauchwand sowie eine veränderte Körperwahrnehmung.
Je nach Ausprägung der Hernie und Rektusdiastase sowie dem Vorliegen eines überschüssigen Hautanteils im Bauchbereich bieten wir entweder eine minimal-invasive, roboterassistierte Versorgung oder ein kombiniertes offenes Vorgehen in Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen der Plastischen Chirurgie an. Die Operationsplanung erfolgt nach interdisziplinärer Besprechung am Parietologie-Board und wird individuell auf die Patient:innen abgestimmt. Neben der Versorgung der Bauchwandhernie kann im Rahmen desselben Eingriffs auch eine Rekonstruktion und Straffung der Bauchwand (Abdominoplastik) durchgeführt werden.
Die Dauer des Spitalaufenthalts hängt von der Art des Eingriffs ab. Nach einem minimal-invasiven Vorgehen beträgt sie in der Regel zwei Tage. Bei einer komplexen Rekonstruktion der Bauchwand ist mit einem Aufenthalt von vier bis fünf Tagen zu rechnen.
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