

Fachärztliche Auskünfte und Notfallsituationen rund um die Uhr, 24 h:
Tel. +41 31 632 59 00
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Fax: +41 31 632 59 99
bauchzentrumextra@insel.ch
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Herzlich willkommen im Hernienzentrum Bern – Ihrem spezialisierten Team für die Behandlung von Bauchwandhernien. Unser erfahrenes Ärzteteam begleitet Sie mit individuell angepassten Behandlungen und arbeitet interdisziplinär im universitären Umfeld, um Ihnen die bestmögliche Versorgung zu bieten.
Eine Hernie, umgangssprachlich auch Bruch genannt, entsteht durch eine Lücke in der Bauchwand oder im Zwerchfell. Durch diese Öffnung können Bauchorgane – meistens Teile des Magen-Darm-Trakts – nach aussen treten. Häufig bilden sich Hernien an natürlichen Schwachstellen der Bauchwand wie am Nabel, im Leistenkanal oder an Narben nach vorherigen Operationen. Hernien sind eine häufige Erkrankung: Etwa 8 % der Männer und 2 % der Frauen sind betroffen.
Bauchwandhernien können in sehr unterschiedlicher Form auftreten. Sie reichen von unkomplizierten Leistenhernien, die ambulant behandelt werden können, bis hin zu komplexen Defekten der Bauchwand bei mehrfach voroperierten Patient:innen mit zusätzlichen Erkrankungen. Für die Behandlung von Hernien der Bauchwand und des Zwerchfells ist deshalb immer ein individuelles Vorgehen notwendig, das sich an der Art, Grösse und Lage der Hernie sowie an bestehenden Vorerkrankungen orientiert.
Im Hernienzentrum Bern bieten wir unseren Patient:innen eine individuell abgestimmte Diagnostik und Behandlung. Je nach Befund kommen unterschiedliche diagnostische und chirurgische Verfahren zum Einsatz. Wenn immer möglich, wird die Operation minimal-invasiv über kleine Hautschnitte durchgeführt. Die minimal-invasive Chirurgie umfasst die robotische und endoskopische Technik. Diese Methode ist für die Patient:innen schonender und unterstützt eine raschere Erholung nach dem Eingriff.
Bei komplexen Hernien oder relevanten Vorerkrankungen findet vor dem Eingriff eine interdisziplinäre Besprechung statt, in der alle medizinischen Aspekte sorgfältig berücksichtigt werden. Als universitäres Zentrum arbeiten wir in einem erfahrenen multidisziplinären Team und verfügen über die notwendige Expertise, um auch schwierige Bauchwand- und Zwerchfellhernien bei Patient:innen mit zusätzlichen gesundheitlichen Problemen bestmöglich zu behandeln.
Um bei der Operation von Bauchwand- und Zwerchfellhernien ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, ist neben der individuell angepassten chirurgischen Technik auch die Optimierung begleitender Erkrankungen erforderlich. Dazu zählen unter anderem starkes Übergewicht (Adipositas), Diabetes mellitus, Lebererkrankungen und Autoimmunerkrankungen. Durch die gezielte Verbesserung und Einstellung dieser Erkrankungen vor dem Eingriff lässt sich das Risiko für Komplikationen sowie das Wiederauftreten einer Hernie (Rezidiv-Hernie) verringern.
Als universitäres Zentrum erstellen wir für Patientinnen und Patienten mit Bauchwand- oder Zwerchfellhernien und relevanten Begleiterkrankungen einen interdisziplinär abgestimmten Behandlungsplan.
Liegt eine Lebererkrankung vor, wird vor der Operation häufig eine Behandlung durch unsere Spezialist:innen der Hepatologie durchgeführt. Ziel ist die Optimierung der Leberfunktion, um das Risiko für Komplikationen zu senken. Weitere Informationen finden Sie im Leberzentrum Bern.
Bei komplexen Problemen der Bauchwand – insbesondere bei Hernien, die mit einer Rektusdiastase (Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskulatur) verbunden sind – erfolgt die Planung des chirurgischen Vorgehens häufig gemeinsam mit den Kolleg:innen der Plastischen Chirurgie im Rahmen des sogenannten ‘Parietologie-Boards’.
Bei starkem Übergewicht (Adipositas) kann es sinnvoll sein, das Übergewicht zunächst medikamentös oder durch eine Operation zu behandeln, bevor die Versorgung der Bauchwandhernie erfolgt. In diesem Bereich arbeiten wir eng mit den Kolleg:innen des Adipositaszentrumsim Inselspital zusammen.
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